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17.09.2019

Schweiz – Homeschooling nimmt zu

Die Zahl der Kinder, die zuhause von den Eltern unterrichtet werden, hat sich in den letzten fünf Jahren verdreifacht. Im Schuljahr 2018/19 lag ihre Zahl bei 2100. Das sind 0,2 Prozent aller Volksschüler. Homeschooling findet vor allem unter «Frommen» und «Alternativen» statt.
 
Krummenacher, Jörg: Die Schulstunde am Küchentisch. NZZ.

Schweiz – Homeschooling nimmt zu


Die Zahl der Kinder, die zuhause von den Eltern unterrichtet werden, hat sich in den letzten fünf Jahren verdreifacht. Im Schuljahr 2018/19 lag ihre Zahl bei 2100. Das sind 0,2 Prozent aller Volksschüler. Homeschooling findet vor allem unter «Frommen» und «Alternativen» statt.
 
Krummenacher, Jörg: Die Schulstunde am Küchentisch. NZZ. 17.9.2019.


11.09.2019

Schweiz – Bildungstag

Am 6. September fand in Bern der Schweizer Bildungstag statt. Er ist die wichtigste bildungspolitische Veranstaltung auf nationaler Ebene. Organisiert wird er vom Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz LCH und vom Syndicat des enseignants romands SER. Die Verbände stellen sieben Forderungen:
1.    Einen flächendeckenden Ausbau der Frühförderung

Schweiz – Bildungstag


Am 6. September fand in Bern der Schweizer Bildungstag statt. Er ist die wichtigste bildungspolitische Veranstaltung auf nationaler Ebene. Organisiert wird er vom Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz LCH und vom Syndicat des enseignants romands SER. Die Verbände stellen sieben Forderungen:
1.    Einen flächendeckenden Ausbau der Frühförderung
2.    Eine Verlängerung der Ausbildung von Primarlehrpersonen
3.    Brückenangebote, damit 95 Prozent der 25-Jährigen einen Abschluss auf Sekundarstufe II erlangen können.
4.    Öffentliche Finanzierung von Universitäten und Hochschulen. Private Finanzierung darf nur ergänzend sein.
5.    Unterstützung von Lehrpersonen im Digitalisierungsprozess: Aus- und Weiterbildung, Infrastruktur und Lehrmittel, Support.
6.    Ausbau und bessere Finanzierung von Sprachaustausch-Programmen
7.    Ausbildung und Implementierung von Verantwortlichen für die Betriebsgesundheit an Schulen.
Wie sich die politischen Parteien zu den jeweiligen Forderungen stellen, erfahren Sie hier. Dieser Überblick dürfte auch interessant sein im Hinblick auf die kommenden Wahlen.

7 Forderungen. LCH/SER. 2019

Rüefli, Christian / Gerber, Michèle: Positionsbezüge der Parteien zu bildungspolitischen Leitfragen. Büro Vatter. 28. August 2019.


10.09.2019

Digitalisierung – Neues Bildungsziel

«Im Bildungssystem werden die neuen Herausforderungen der digitalisierten Arbeitswelt und Gesellschaft vorausschauend aufgegriffen.» So lautet das neue Bildungsziel sieben von Bund und Kantonen. Das zweite neue Ziel ist der Austausch zwischen den Sprachregionen. In einer gemeinsamen Erklärung haben die Schweizerische Konferenz der kantonalen ErziehungsdirektorInnen (EDK) sowie …

Digitalisierung – Neues Bildungsziel


«Im Bildungssystem werden die neuen Herausforderungen der digitalisierten Arbeitswelt und Gesellschaft vorausschauend aufgegriffen.» So lautet das neue Bildungsziel sieben von Bund und Kantonen. Das zweite neue Ziel ist der Austausch zwischen den Sprachregionen. In einer gemeinsamen Erklärung haben die Schweizerische Konferenz der kantonalen ErziehungsdirektorInnen (EDK) sowie das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) die bisherigen Bildungsziele um diese beiden Ziele ergänzt. Damit ist die Digitalisierung auf Ebene der nationalen strategischen Bildungssteuerung angekommen.

Chancen optimal nutzen. Erklärung 2019 zu den gemeinsamen bildungspolitischen Zielen für den Bildungsraum Schweiz. EDK/WBF 2019.


05.09.2019

Sind Gymnasien knabenfeindlich?

Ein Zürcher Anwalt hat Rekurs bei der Bildungsdirektion eingereicht, nachdem sein Sohn an der Kantonsschule Hottingen nicht promoviert wurde. Es gehe ihm, sagt er in der NZZ am Sonntag, ums Prinzip: Am Gymnasium würden die Knaben systematisch diskriminiert. Er sieht einen Verstoss gegen die Verfassung und die Europäische Menschenrechtskonvention. Als Beweis führt der Anwalt …

Sind Gymnasien knabenfeindlich?


Ein Zürcher Anwalt hat Rekurs bei der Bildungsdirektion eingereicht, nachdem sein Sohn an der Kantonsschule Hottingen nicht promoviert wurde. Es gehe ihm, sagt er in der NZZ am Sonntag, ums Prinzip: Am Gymnasium würden die Knaben systematisch diskriminiert. Er sieht einen Verstoss gegen die Verfassung und die Europäische Menschenrechtskonvention. Als Beweis führt der Anwalt die Statistik ins Feld: Bei der Aufnahme ans Gymnasium beträgt der Knabenanteil in Zürich 46 Prozent, an der Matura sind es noch 43 Prozent. Schweizweit stehen 2016 25 Prozent Maturandinnen 17,5 Prozent Maturanden gegenüber. Für den Anwalt haben Fächer, in denen Mädchen besser sind, einen zu hohen Stellenwert. Zudem seien die Gymnasien zu stark auf Fleiss, Anpassung und Genauigkeit ausgerichtet. Die hormonelle Entwicklung der Jungen müsse stärker berücksichtigt oder mittels Nachteilsausgleich kompensiert werden.
 
Donzé, René: Klage: Gymis sind knabenfeindlich. NZZaS. 31.8.2018


29.08.2019

Digitalisierung – Potential von Daten

Wie kann man das Potential von Bildungsdaten besser nutzen für die Verbesserung von Bildungssystem und Lernerfolg? Welche Aspekte aus Philosophie und Ethik, Pädagogik, Recht, Politik und Technik gibt es dabei zu berücksichtigen? Welche neuen Regeln sollen gelten im Spannungsfeld von Datenschutz und Datenpotential? Solchen Fragen ging die diesjährige Fachtagung von educa nach. …

Digitalisierung – Potential von Daten


Wie kann man das Potential von Bildungsdaten besser nutzen für die Verbesserung von Bildungssystem und Lernerfolg? Welche Aspekte aus Philosophie und Ethik, Pädagogik, Recht, Politik und Technik gibt es dabei zu berücksichtigen? Welche neuen Regeln sollen gelten im Spannungsfeld von Datenschutz und Datenpotential? Solchen Fragen ging die diesjährige Fachtagung von educa nach. educa will damit auch der verbreiteten Skepsis den Daten gegenüber begegnen. Statt einer defensiven Fixierung auf Datenschutz verfolgt educa eine umfassende, proaktive Strategie.
 
-: edu.Date.Lab – das Experiment. educa.ch. 28.8.2018


27.08.2019

Digitalisierung – Datenschutz kostet

In Bern regt sich Widerstand gegen die Nutzung von Google-Produkten (Chromebooks, Google-Accounts, G-Suite) in der Schule. Die Stadt Bern setzt als einzige Stadt der Schweiz komplett auf Open-Source-Programme. Alle Daten werden auf lokalen Servern gespeichert. Zu dieser digitalen Aufrüstung gehören 7'700 neue Geräte. Das kostet die Stadt 24 Millionen Franken. Die Umstellung erfolgt …

Digitalisierung – Datenschutz kostet


In Bern regt sich Widerstand gegen die Nutzung von Google-Produkten (Chromebooks, Google-Accounts, G-Suite) in der Schule. Die Stadt Bern setzt als einzige Stadt der Schweiz komplett auf Open-Source-Programme. Alle Daten werden auf lokalen Servern gespeichert. Zu dieser digitalen Aufrüstung gehören 7'700 neue Geräte. Das kostet die Stadt 24 Millionen Franken. Die Umstellung erfolgt im Herbst.
Marti, Andres: Eltern fordern Schulverbot für Google. Der Bund. 10.8.2019