News

15.04.2019

Schaffhausen – Jenseits von Angebot und Nachfrage

Das Schaffhauser Parlament scheint es nicht zu kümmern, dass die Löhne der Staatsangestellten summarisch sinken und dass immer weniger LehrerInnen unterrichten wollen im Kanton. Auch dass die Regierung die Lehrerlöhne anheben möchte, lässt es unberührt. Und so bleiben die Schaffhauser Lehrerlöhne unter den tiefsten in der Ostschweiz, während sich der …

Schaffhausen – Jenseits von Angebot und Nachfrage


Das Schaffhauser Parlament scheint es nicht zu kümmern, dass die Löhne der Staatsangestellten summarisch sinken und dass immer weniger LehrerInnen unterrichten wollen im Kanton. Auch dass die Regierung die Lehrerlöhne anheben möchte, lässt es unberührt. Und so bleiben die Schaffhauser Lehrerlöhne unter den tiefsten in der Ostschweiz, während sich der Lehrermangel weiter zuspitzt.

Geisseler, Zeno: Der Kanton hat noch immer ein Lohnproblem. Schaffhauser Nachrichten. 11.4.2019


03.04.2019

Schweiz – Revision der Anerkennungsreglemente Lehrdiplome

Um an einem Gymnasium unterrichten zu können, wird weiterhin ein universitärer Master vorausgesetzt. Das Studium an einer Fachhochschule reicht dafür nicht. Das hat die Schweizerische Konferenz der ErziehungsdirektorInnen EDK Ende März beschlossen. Dieser Entscheid entspricht den Forderungen des VSG sowie des Dachverbands Lehrerinnen und Lehrer Schweiz LCH. Auch bei den …

Schweiz – Revision der Anerkennungsreglemente Lehrdiplome


Um an einem Gymnasium unterrichten zu können, wird weiterhin ein universitärer Master vorausgesetzt. Das Studium an einer Fachhochschule reicht dafür nicht. Das hat die Schweizerische Konferenz der ErziehungsdirektorInnen EDK Ende März beschlossen. Dieser Entscheid entspricht den Forderungen des VSG sowie des Dachverbands Lehrerinnen und Lehrer Schweiz LCH. Auch bei den anderen Schulstufen belässt die Revision der Lehrdiplome das meiste beim Alten. Weiterhin müssen Lehrpersonen auf der Primarstufe mindestens sechs Fächer unterrichten können. Damit bleibt der vom LCH kritisierte «Wildwuchs» bestehen. Je nach Pädagogischer Hochschule kann man zwischen sechs und zwölf Fächer für zwei bis acht Jahrgangsstufen studieren. Auch wird – entgegen den Forderungen des LCH – der Master für Primarschul-Lehrpersonen nicht eingeführt. Die Schweiz bleibt damit das Schlusslicht in Europa.

dc: EDK verabschiedet revidierte Reglemente über Lehrdiplome. lch.ch. 29.3.2019


28.03.2019

Neues Anerkennungsreglement der EDK für Lehrdiplome

Der VSG hat erfreut zur Kenntnis genommen, dass seine Forderungen im Hinblick auf das neue Anerkennungsreglement der EDK für Lehrdiplome vollumfänglich berücksichtigt worden sind. Insbesondere wird für das Unterrichten an Gymnasien nach wie vor ein universitärer Master als Fachabschluss verlangt (mit Ausnahme von Bildnerischem Gestalten und Musik). Medienmitteilung der …

Neues Anerkennungsreglement der EDK für Lehrdiplome


Der VSG hat erfreut zur Kenntnis genommen, dass seine Forderungen im Hinblick auf das neue Anerkennungsreglement der EDK für Lehrdiplome vollumfänglich berücksichtigt worden sind. Insbesondere wird für das Unterrichten an Gymnasien nach wie vor ein universitärer Master als Fachabschluss verlangt (mit Ausnahme von Bildnerischem Gestalten und Musik).

 

Medienmitteilung der EDK


25.03.2019

Männerbastion Forschung

Im internationalen Vergleich sind in Europa die Frauen in der Forschung untervertreten. Und innerhalb Europas ist ihr Anteil in der Schweiz noch einmal unterdurchschnittlich. Das zeigen neue Zahlen des Bundesamts für Statistik BfS. Seit mehreren Jahren ist in der Schweiz der Zugang zu den Hochschulen nach Geschlechtern ausgeglichen.  2016 machten die Frauen sogar 54 Prozent der …

Männerbastion Forschung


Im internationalen Vergleich sind in Europa die Frauen in der Forschung untervertreten. Und innerhalb Europas ist ihr Anteil in der Schweiz noch einmal unterdurchschnittlich. Das zeigen neue Zahlen des Bundesamts für Statistik BfS. Seit mehreren Jahren ist in der Schweiz der Zugang zu den Hochschulen nach Geschlechtern ausgeglichen.  2016 machten die Frauen sogar 54 Prozent der Diplomierten (Bachelor und Master) aus. Doch nach dem Studium kippt das Verhältnis: je höher die akademische Position, desto weniger Frauen. 2016 sind unter den Doktorierten in der Schweiz 44 Prozent Frauen (EU 48 Prozent). Im akademischen Mittelbau sind es 41 Prozent (EU 46 Prozent). Auf der höchsten akademischen Stufe beträgt ihr Anteil weniger als ein Viertel, nämlich 23 Prozent (EU 24 Prozent).  Die Zahlen variieren stark je nach Fachbereich. In der Schweiz sind die Frauen z.B. in der Informatik stark untervertreten, sie stellen gerade mal 15 Prozent der Doktorierten. Übervertreten sind sie hingegen in der Tiermedizin und der Pädagogik. Die gute Nachricht zum Schluss: Zwar nur langsam aber immerhin - die Unterschiede zwischen den Geschlechtern nehmen ab.

BfS: Frauen und Wissenschaft 2018. 8.3.2019


21.03.2019

Schweiz - Bildungsstand

52 Prozent sind es in der Stadt Zürich, 49 im Bezirk Nyon, 44 im Kanton Genf. Aber nur 17 im Bezirk Raron im Wallis, 21 im Entlebuch und 22 in der Surselva. Die Rede ist vom Anteil Personen mit tertiärer Bildung (Hochschulen und Höhere Berufsbildung) an der Bevölkerung ab 25 Jahren. Gerechnet hat das Bundesamt für Statistik mit einem Mittelwert der Jahre 2015 bis 2017. …

Schweiz - Bildungsstand


52 Prozent sind es in der Stadt Zürich, 49 im Bezirk Nyon, 44 im Kanton Genf. Aber nur 17 im Bezirk Raron im Wallis, 21 im Entlebuch und 22 in der Surselva. Die Rede ist vom Anteil Personen mit tertiärer Bildung (Hochschulen und Höhere Berufsbildung) an der Bevölkerung ab 25 Jahren. Gerechnet hat das Bundesamt für Statistik mit einem Mittelwert der Jahre 2015 bis 2017. Auf den Karten des BfS finden Sie die Daten zu Ihrem Wohnbezirk.

 

BfS 2019: Höchster Bildungsabschluss: Tertiärstufe, 2015-2017


21.03.2019

Obwalden – Kein Schwerpunktfach Latein mehr

Der Kanton Obwalden streicht das Schwerpunktfach Latein. Seit dem Schuljahr 2015/16 ist es nicht mehr zustande gekommen. Auch andere Kantone streichen Latein oder stufen es zurück. Luzern streicht Latein ab dem kommenden Schuljahr im Untergymnasium. Schaffhausen streicht es aus dem Lehrplan der Volksschule. An der Universität Zürich verlangen die Fächer Geschichte und …

Obwalden – Kein Schwerpunktfach Latein mehr


Der Kanton Obwalden streicht das Schwerpunktfach Latein. Seit dem Schuljahr 2015/16 ist es nicht mehr zustande gekommen. Auch andere Kantone streichen Latein oder stufen es zurück. Luzern streicht Latein ab dem kommenden Schuljahr im Untergymnasium. Schaffhausen streicht es aus dem Lehrplan der Volksschule. An der Universität Zürich verlangen die Fächer Geschichte und Musikwissenschaft ab dem kommenden Herbstsemester keine Vorkenntnisse in Latein mehr, man kann es studienbegleitend nachholen. Bereits 2017 fiel die Lateinpflicht für Germanistik weg, 2015 für Philosophie, Kunstgeschichte und Anglistik, 1968 für Medizin.  Martin Stüssi, Präsident des Altphilologenverbands, kritisiert die Entwicklung. Bildung sollte laut Stüssi nur zu einem kleinen Teil nach dem Prinzip des unmittelbaren Nutzens funktionieren.

Krummenacher, Jörg: Mit dem Latein am Ende? NZZ. 21.3.2019