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20.10.2018

Schweiz - Arbeit 2030

Im Jahr 2030 wird es eine Million weniger Jobs geben für tief Qualifizierte. Neue Stellen gibt es hingegen für tertiär Gebildete, vor allem im Technologiebereich. Das zeigt eine umfassende Analyse des Schweizer Arbeitsmarkts das McKinsey Global Institute. 20-25 Prozent aller heutigen Tätigkeiten werden bis 2030 automatisiert sein. Gleichzeitig entstehen dank der neuen …

Schweiz - Arbeit 2030


Im Jahr 2030 wird es eine Million weniger Jobs geben für tief Qualifizierte. Neue Stellen gibt es hingegen für tertiär Gebildete, vor allem im Technologiebereich. Das zeigt eine umfassende Analyse des Schweizer Arbeitsmarkts das McKinsey Global Institute. 20-25 Prozent aller heutigen Tätigkeiten werden bis 2030 automatisiert sein. Gleichzeitig entstehen dank der neuen Technologien 0,8 bis 1 Million neue Arbeitsplätze. Die meisten Arbeitnehmer können weitergebildet werden - aber nicht alle. Bis 2030 scheiden rund 20'000 tief Qualifizierte aus dem Arbeitsmarkt aus. Die Nachfrage nach einfachen kognitiven oder körperlichen Arbeiten sinkt um 20 Prozent. Hingegen technische, soziale und emotionale Kompetenzen werden bis 50 Prozent gefragter sein. Insgesamt steigen sowohl die Anforderungen als auch der Wohlstand. Ob man daran teilhaben wird kann, entscheidet die Bildung. Hug, Daniel: Bis 2030 fallen in der Schweiz eine Million Jobs weg. NZZ am Sonntag. 6. Oktober 2018 McKinsey Global Institute: The Future of Work. Switzerland's Digital Oportunity. Oktober 2018


20.10.2018

Schweiz - Digitale Transformation

Der Bund hat ein Nationales Forschungsprogramm NFP "Digitale Transformation" lanciert. Es umfasst drei Forschungsschwerpunkte bzw. Module: Bildung und Lernen, Ethik und Sicherheit, Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Der Schweizerische Nationalfonds SNF wird im Dezember 2018 den Call für Forschungsprojekte publizieren. Projektskizzen sind an den SNF zu richten. Quelle: Staatssekretariat für …

Schweiz - Digitale Transformation


Der Bund hat ein Nationales Forschungsprogramm NFP "Digitale Transformation" lanciert. Es umfasst drei Forschungsschwerpunkte bzw. Module: Bildung und Lernen, Ethik und Sicherheit, Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Der Schweizerische Nationalfonds SNF wird im Dezember 2018 den Call für Forschungsprojekte publizieren. Projektskizzen sind an den SNF zu richten.

Quelle: Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI: Nationale Forschungsprogramme


11.10.2018

Schweiz - Mädchen und MINT

In kaum einem anderen europäischen Land gibt es so wenig Mädchen und junge Frauen, die sich für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik interessieren. Das zeigt der neue Bildungsbericht 2018. Die Liste ist deprimierend lang: In der Primarschule sind die Mädchen erst besser im Rechnen, doch sie verlieren den Vorsprung nach wenigen Jahren. Mädchen trauen …

Schweiz - Mädchen und MINT


In kaum einem anderen europäischen Land gibt es so wenig Mädchen und junge Frauen, die sich für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik interessieren. Das zeigt der neue Bildungsbericht 2018. Die Liste ist deprimierend lang: In der Primarschule sind die Mädchen erst besser im Rechnen, doch sie verlieren den Vorsprung nach wenigen Jahren. Mädchen trauen sich in MINT-Fächeren weniger zu als Knaben. Bei gleicher Leistung in Physik werden Mädchen schlechter beurteilt als die Jungs. Bei der Berufswahl wählen Mädchen eher Berufe, die wenig mathematische Fähigkeiten verlangen. Das wirkt sich später auch auf den Lohn aus. Am Gymnasium machen Mädchen mehrheitlich einen Bogen um den Schwerpunkt Mathematik und Physik. Das beeinflusst die spätere Studienwahl. Im Studium beträgt der Frauenanteil in den Geistes- und Sozialwissenschaften rund zwei Drittel, in den technischen Wissenschaften rund ein Drittel. Und beim Übertritt ins Berufsleben steigen Frauen in den technischen Männerdomänen eher wieder aus. Zwar gibt es sehr viele Förderprogramme und Erklärungsversuche, doch im Grunde ist das Fazit ernüchternd: Warum Mathematik und Physik bei Mädchen in der Schweiz so schlecht ankommen, ist Bildungsfachleuten nicht klar.

 

Bitter, Sabine: Physikerin werden ist schwieriger als Physiker. SRF. 16.9.2018


10.10.2018

Schweiz - Strategie zur Digitalisierung

Der Bundesrat hat seine Strategie "Digitale Schweiz" verabschiedet. Die Bildung steht dabei unter den "Handlungsfeldern" an erster Stelle. Mit Bildung, Forschung und Innovation will der Bund die Ziele der Digitalisierung erreichen: Digitale Befähigung der Menschen zum eigenverantwortlichen Handeln, Schutz der Person und ihrer Rechte, Wachstum und Wohlstand. Fördern will der Bund sowohl …

Schweiz - Strategie zur Digitalisierung


Der Bundesrat hat seine Strategie "Digitale Schweiz" verabschiedet. Die Bildung steht dabei unter den "Handlungsfeldern" an erster Stelle. Mit Bildung, Forschung und Innovation will der Bund die Ziele der Digitalisierung erreichen: Digitale Befähigung der Menschen zum eigenverantwortlichen Handeln, Schutz der Person und ihrer Rechte, Wachstum und Wohlstand. Fördern will der Bund sowohl die Aus- als auch die Weiterbildung im Sinne eines lebenslangen Lernens.

Strategie "Digitale Schweiz" 5.9.2018


10.10.2018

Bern - Mehr Informatik an Gymnasien

An Berner Gymnasien wird 2019 das obligatorische Fach Informatik eingeführt. Inhalte des neuen Fachs sind nicht einfach Anwendungen, sondern Grundzüge von Programmiersprachen, Hintergründe von Computernetzwerken, das Funktionieren des Internets. Gesucht werden geeignete Informatiklehrpersonen. Entgegen Befürchtungen gehen die drei neuen Informatik-Lektionen nicht auf Kosten …

Bern - Mehr Informatik an Gymnasien


An Berner Gymnasien wird 2019 das obligatorische Fach Informatik eingeführt. Inhalte des neuen Fachs sind nicht einfach Anwendungen, sondern Grundzüge von Programmiersprachen, Hintergründe von Computernetzwerken, das Funktionieren des Internets. Gesucht werden geeignete Informatiklehrpersonen.

Entgegen Befürchtungen gehen die drei neuen Informatik-Lektionen nicht auf Kosten anderer Fächer, sondern es handelt sich um zusätzliche Lektionen. Kostenpunkt: 2,5 Millionen Franken pro Jahr. Der Kanton Bern habe in den letzten Jahren die Lektionenzahl an Gymnasien massiv reduziert, sagt Mario Battaglia, Vorsteher der Berner Abteilung für Mittelschulen. Sie liege unter dem Schweizer Schnitt. In St. Gallen und Aargau wurden ebenfalls mehr Lektionen für das neue Fach beschlossen. In Zürich hingegen ist laut Niklaus Schatzmann, Amtsleiter für Mittelschulen, die Stundentafel an Zürcher Gymnasien voll.

 

ama/sda: Informatik an Berner Gymnasien ab 2019 obligatorisch. Der Bund. 8.10.2018 

De Carli, Luca: 20 Jahre lang falsch unterrichtet. Der Bund. 28.10.2017

 

 

 


25.09.2018

LP21 und PER — Auswirkungen auf Gymnasium und FMS

VSG Podium am 7. November 2018 an der SWISSDIDAC in Bern

LP21 und PER — Auswirkungen auf Gymnasium und FMS

VSG Podium am 7. November 2018 an der SWISSDIDAC in Bern

Am Mittwoch, den 7.11.2018 organisiert der VSG um 16:15 Uhr
im Rahmen der Swissdidac in Bern am Stand des LCH ein Podiumsgespräch
zu den Auswirkungen des PER und des Lehrplans 21
auf das Gymnasium und die Fachmittelschule.

Teilnehmende sind Samuel Zingg (Verantwortlicher des LCH für
die Sekundarstufe I), Samuel Rohrbach (Präsident des SER) und
Matthias Wider (Rektor des Collège St-Michel in Fribourg), moderiert
wird das Gespräch von Carole Sierro, Präsidentin VSG und
Lucius Hartmann, Vizepräsident VSG.

Nutzen Sie den über den LCH offerierten Eintritt
zur Swissdidac für einen Besuch dieses Anlasses. Wählen Sie auf swissdidac-bern.ch den Ticketshop an und geben Sie den Promocode
SD18LCH ein. Drucken Sie dann Ihre Eintrittskarte im Wert von CHF 20.00 aus. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.