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17.11.2017

Berufsmaturität – Flexibilisierung und Promotion

Die Berufsmaturität soll gestärkt werden. Daran arbeiten das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI und Partner seit 2014. Dazu gehört eine Flexibilisierung des berufsbegleitenden Unterrichts. Vorgesehen ist eine stärkere Entkoppelung von BM-Unterricht und Berufslehre. Insbesondere soll die Möglichkeit, den Unterricht erst nach der Lehre zu …

Berufsmaturität – Flexibilisierung und Promotion


Die Berufsmaturität soll gestärkt werden. Daran arbeiten das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI und Partner seit 2014. Dazu gehört eine Flexibilisierung des berufsbegleitenden Unterrichts. Vorgesehen ist eine stärkere Entkoppelung von BM-Unterricht und Berufslehre. Insbesondere soll die Möglichkeit, den Unterricht erst nach der Lehre zu machen, ausgebaut werden. Ebenfalls diskutiert wird eine Variante, den BM-Unterricht vor der Lehre zu absolvieren. Allerdings stösst dieser Vorschlag auf wenig Gegenliebe. Offen ist noch, ob einzelne Kantone dieses Modell im Rahmen eines Pilotprojekts ausprobieren dürfen. Derzeit werden Informationen und Promotionsinstrumente an die Partner, Berufsberatungen, Schulen, Organisationen und Medien verteilt.


17.11.2017

PH Bern – Warnung für angehende Geschichtslehrpersonen

Studierende an der Pädagogischen Hochschule Bern, die beim Geschichts-Fachdidaktiker Walter Frey studieren wollen, erhalten einen Brief mit klaren Worten: Sie werden darauf hingewiesen, dass am Gymnasium nur wenige Job-Angebote zur Verfügung stehen. Die Institutionsleitung der Sekundarstufe II weist an Informationstagen und auf der Webseite auf die heikle Situation auf dem Arbeitsmarkt …

PH Bern – Warnung für angehende Geschichtslehrpersonen


Studierende an der Pädagogischen Hochschule Bern, die beim Geschichts-Fachdidaktiker Walter Frey studieren wollen, erhalten einen Brief mit klaren Worten: Sie werden darauf hingewiesen, dass am Gymnasium nur wenige Job-Angebote zur Verfügung stehen. Die Institutionsleitung der Sekundarstufe II weist an Informationstagen und auf der Webseite auf die heikle Situation auf dem Arbeitsmarkt hin. Auch einen Numerus Clausus zog das Institut in Erwägung, doch der Leistungsauftrag der Erziehungsdirektion erlaubt das nicht. Was das Institut anbietet, sind Weiterbildungskurse für den allgemeinbildenden Unterricht an Berufsschulen oder für die Sekundarstufe I. Viele Historikerinnen und Historiker arbeiten heute ausserhalb des Lehrberufs.


11.11.2017

Schweiz - Relativer Anstieg der Bildungskosten?

Die öffentlichen Bildungsausgaben der Schweiz sind von rund 23 Milliarden (2001) auf 36 Milliarden (2014) angestiegen. Zu indexierten Preisen bedeutet das einen Anstieg von 47 Prozent. Im gleichen Zeitraum sind die Gesamtausgaben um 26 Prozent und das BIP um 28 Prozent gestiegen. Die Ausgaben für Bildung sind also überproportional angestiegen. Im Jahr 2000 machte die Bildung 14,3 …

Schweiz - Relativer Anstieg der Bildungskosten?


Die öffentlichen Bildungsausgaben der Schweiz sind von rund 23 Milliarden (2001) auf 36 Milliarden (2014) angestiegen. Zu indexierten Preisen bedeutet das einen Anstieg von 47 Prozent. Im gleichen Zeitraum sind die Gesamtausgaben um 26 Prozent und das BIP um 28 Prozent gestiegen. Die Ausgaben für Bildung sind also überproportional angestiegen. Im Jahr 2000 machte die Bildung 14,3 Prozent der Gesamtausgaben aus. Im Jahr 2014 17.3 Prozent. Gemessen am BIP stieg der Anteil der Bildungskosten von 4.9 (2000) auf 5.6 Prozent (2014). Ist das für eine Bildungsnation wie die Schweiz nun viel oder wenig?

 

Einen Anhaltspunkt kann hier der Vergleich mit anderen OECD-Ländern liefern. Allerdings rechnet die OECD etwas anders. Die öffentlichen Bildungsangaben der OECD liegen im Durschnitt bei 4.4 Prozent. Den Schweizer Wert gibt die OECD mit 4.7 Prozent an. Am höchsten sind die Werte in Dänemark (6.3), Norwegen (6.1), Island (5.7), Finnland und Belgien (5.6 Prozent). Ein Vergleich mit unseren Nachbarn zeigt: Gemessen am BIP gibt die Schweiz mehr für Bildung aus als Italien (3.6) und Deutschland (3.7), gleich viel wie Österreich und etwas weniger Frankreich (4.8 Prozent). Laut OECD nahm in der Schweiz der Anteil öffentlicher Bildungsausgaben am BIP in den letzten zehn Jahren nicht zu, sondern er blieb stabil. 2005 betrug er 4.8 Prozent, heute liegt er bei 4.7 Prozent.


06.11.2017

Pädagogik – Hirnforschung und Schule

Die kognitive Neurowissenschaft bietet Erkenntnisse über die Lernprozesse im Hirn von Kindern und Erwachsenen, über den Spracherwerb, über Entwicklungs- und Reifevorgänge. Beim Lernen verändert sich das Gehirn physisch, es bleibt ein Leben lang formbar. Menschen lernen aber individuell sehr unterschiedlich. Deshalb kann die Neurowissenschaft nicht viel darüber sagen, …

Pädagogik – Hirnforschung und Schule


Die kognitive Neurowissenschaft bietet Erkenntnisse über die Lernprozesse im Hirn von Kindern und Erwachsenen, über den Spracherwerb, über Entwicklungs- und Reifevorgänge. Beim Lernen verändert sich das Gehirn physisch, es bleibt ein Leben lang formbar. Menschen lernen aber individuell sehr unterschiedlich. Deshalb kann die Neurowissenschaft nicht viel darüber sagen, wie mit dem einzelnen Schüler bzw. der einzelnen Schülerin umzugehen ist. Für Lehrpersonen ist ein individualisierter Unterricht im Klassenverband nur begrenzt möglich.


03.11.2017

Schweiz – Leichter Anstieg der Weiterbildung

2016 bildeten sich 63 Prozent der Bevölkerung weiter. Das ist eine leichte Zunahme von 5 Prozent gegenüber 2011. Der Anteil Unternehmen, welche die Weiterbildung ihrer Beschäftigten unterstützten, ist um 6 Prozent auf 89 Prozent

Schweiz – Leichter Anstieg der Weiterbildung


2016 bildeten sich 63 Prozent der Bevölkerung weiter. Das ist eine leichte Zunahme von 5 Prozent gegenüber 2011. Der Anteil Unternehmen, welche die Weiterbildung ihrer Beschäftigten unterstützten, ist um 6 Prozent auf 89 Prozent gestiegen.


01.11.2017

Gymnasium – Mehr Mädchen als Jungs

1995 haben die Mädchen die Jungs am Gymnasium überholt. Seither bauen sie ihren Anteil aus. 2016 haben 43,6 Prozent der jungen Frauen eine Matur gemacht – eine gymnasiale, eine Fach- oder Berufsmaturität. Von den jungen Männern sind es 33.1 Prozent. Ein Gymnasium haben 24.1 Prozent Frauen und 16.4 Prozent Männer absolviert. 1997 waren es noch 17.1 Prozent der jungen …

Gymnasium – Mehr Mädchen als Jungs


1995 haben die Mädchen die Jungs am Gymnasium überholt. Seither bauen sie ihren Anteil aus. 2016 haben 43,6 Prozent der jungen Frauen eine Matur gemacht – eine gymnasiale, eine Fach- oder Berufsmaturität. Von den jungen Männern sind es 33.1 Prozent. Ein Gymnasium haben 24.1 Prozent Frauen und 16.4 Prozent Männer absolviert. 1997 waren es noch 17.1 Prozent der jungen Männer gewesen. Eine Berufsmaturität erwarben 2016 15.6 Prozent der Männer und 14.5 Prozent der Frauen.