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08.11.2019

Beschluss zur Gymireform

Die Schweizerische Konferenz der kantonalen ErziehungsdirektorInnen EDK treibt das Projekt zur Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität voran. Die wichtigsten Beschlüsse ihrer Plenarsitzung vom 24. Oktober 2019: Der Rahmenlehrplan von 1994 wird aktualisiert. Das Reglement der EDK über die Anerkennung von Maturitätsausweisen (MAR 1995) und die Verordnung des Bundesrates (MAV …

Beschluss zur Gymireform


Die Schweizerische Konferenz der kantonalen ErziehungsdirektorInnen EDK treibt das Projekt zur Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität voran. Die wichtigsten Beschlüsse ihrer Plenarsitzung vom 24. Oktober 2019: Der Rahmenlehrplan von 1994 wird aktualisiert. Das Reglement der EDK über die Anerkennung von Maturitätsausweisen (MAR 1995) und die Verordnung des Bundesrates (MAV 1995) bilden nach wie vor eine gute normative Grundlage. Artikel 6 wird allerdings angepasst: Die Mindestdauer des Gymnasiums soll vier Jahre betragen. Die Zuständigkeiten der Akteure wird geklärt. Die Ausgestaltung des Themas Chancengerechtigkeit bleibt Sache der Kantone. Das Generalsekretariat der EDK wird beauftragt, bis Januar 2020 eine Projektorganisation vorzulegen.

Der VSG unterstützt die skizzierte Stossrichtung.

 

Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität. EDK. Oktober 2019

 

 

 


08.11.2019

Ausländische ÄrztInnen

Das Thema ist alt, die Zahlen sind neu - und zeigen eine Verschärfung des Problems: 2018 wurden in der Schweiz 3300 ausländische Diplome in Humanmedizin anerkannt. Ihr Medizinstudium abgeschlossen haben im gleichen Jahr 1000 Personen. Damit kommen mehr als drei Viertel aller neuer Ärztinnen und Ärzte aus dem Ausland. Vor zehn Jahren waren es rund zwei Drittel. In ihrem …

Ausländische ÄrztInnen


Das Thema ist alt, die Zahlen sind neu - und zeigen eine Verschärfung des Problems: 2018 wurden in der Schweiz 3300 ausländische Diplome in Humanmedizin anerkannt. Ihr Medizinstudium abgeschlossen haben im gleichen Jahr 1000 Personen. Damit kommen mehr als drei Viertel aller neuer Ärztinnen und Ärzte aus dem Ausland. Vor zehn Jahren waren es rund zwei Drittel. In ihrem Kommentar im Tages-Anzeiger nennt Susanne Anderegg diese Situation “unethisch”.


Anderegg, Susanne: Die reiche Schweiz: Eine notorische Schmarotzerin. TA 7.11.2019

 

 

 


07.11.2019

Abschlussquoten 2017

Das Bundesamt für Statistik hat die Abschlussquoten für das Jahr 2017 veröffentlicht. Dafür wird der Mittelwert aus den Jahren 2016, 2017 und 2018 verwendet. Die Quoten im Einzelnen: gymnasiale Maturität 21,6 Prozent, Berufsmaturität 15,7 Prozent Fachmaturität 3,1 Prozent.  Aufgeschlüsselt nach Geschlecht: Gymnasium 25,7 Prozent Frauen, 17,6 Prozent …

Abschlussquoten 2017


Das Bundesamt für Statistik hat die Abschlussquoten für das Jahr 2017 veröffentlicht. Dafür wird der Mittelwert aus den Jahren 2016, 2017 und 2018 verwendet. Die Quoten im Einzelnen: gymnasiale Maturität 21,6 Prozent, Berufsmaturität 15,7 Prozent Fachmaturität 3,1 Prozent. 

Aufgeschlüsselt nach Geschlecht: Gymnasium 25,7 Prozent Frauen, 17,6 Prozent Männer. Berufsmaturität 15,1 Prozent Frauen, 16,2 Prozent Männer. Fachmaturität: 5,2 Prozent Frauen, 1,2 Prozent Männer.

Die Quote der Erstabschlüsse auf der Sekundarstufe II liegt bei 91,2 Prozent (berufliche Grundbildung 64,6 Prozent plus Allgemeinbildung 26,6 Prozent).

Quote der Erstabschlüsse auf der Sekundarstufe II und Maturitätsquote: Tabellen für das Jahr 2017. BfS. 2019

 

 

 

 

 


06.11.2019

Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität

Die EDK und das WBF haben am 25. Oktober entschieden, das Projekt zur Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität (Überarbeitung Rahmenlehrplan und Überprüfung Maturitätsanerkennungsreglement) zu starten. Der VSG begrüsst diesen Entscheid und freut sich, dass die notwendigen Anpassungen nun zügig und unter Beteiligung der Betroffenen angegangen

Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität


Die EDK und das WBF haben am 25. Oktober entschieden, das Projekt zur Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität (Überarbeitung Rahmenlehrplan und Überprüfung Maturitätsanerkennungsreglement) zu starten. Der VSG begrüsst diesen Entscheid und freut sich, dass die notwendigen Anpassungen nun zügig und unter Beteiligung der Betroffenen angegangen werden.


05.11.2019

Bodenseetreffen 2019

„Die zentrale Leistung schulischer Bildung im Allgemeinen und der gymnasialen Bildung im Besonderen besteht darin, junge Menschen zu befähigen, sich in einer komplexen, dynamischen und zukunftsoffenen Gesellschaft orientieren zu können und dabei einen eigenen, persönlich befriedigenden Lebensweg zu finden. Um diese Leistung zu erbringen, sind die Gymnasien allerdings …

Bodenseetreffen 2019


„Die zentrale Leistung schulischer Bildung im Allgemeinen und der gymnasialen Bildung im Besonderen besteht darin, junge Menschen zu befähigen, sich in einer komplexen, dynamischen und zukunftsoffenen Gesellschaft orientieren zu können und dabei einen eigenen, persönlich befriedigenden Lebensweg zu finden. Um diese Leistung zu erbringen, sind die Gymnasien allerdings herausgefordert, ihren Bildungszweck zu aktualisieren und neu zu definieren.“

Prof. Dr. em. Walter Herzog

Im Detail: Bodenseetreffen


01.11.2019

Reformpädagogischer Digitalisierungsdiskurs

Die Verlagsbeilage der NZZ von “Spotlight Schweiz” präsentiert zehn Schulprojekte, welche die die Digitalisierung an Schulen “vorbildlich vorantreiben”. Das Wording in den Beiträgen liest sich wie ein Glossar zur Reformpädagogik. Allenthalben geht es um die Verabschiedung vom Frontalunterricht, um Projekte, selbstverantwortetes, schülerzentriertes und …

Reformpädagogischer Digitalisierungsdiskurs


Die Verlagsbeilage der NZZ von “Spotlight Schweiz” präsentiert zehn Schulprojekte, welche die die Digitalisierung an Schulen “vorbildlich vorantreiben”. Das Wording in den Beiträgen liest sich wie ein Glossar zur Reformpädagogik. Allenthalben geht es um die Verabschiedung vom Frontalunterricht, um Projekte, selbstverantwortetes, schülerzentriertes und individuelles Lernen, um Lern- und Selbstkompetenz, kritisches Denken. Offenbar punktet digitaler Unterricht auch bei den Lernenden: Sie finden ihn “dynamischer und weniger zum Einschlafen”.


Verlagsbeilage Spotlight Schweiz. NZZ. 31.10.2019