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13.07.2018

Bildungsticker - L'été en fête

Der Verfasser des Bildungstickers verabschiedet sich in die Ferien. Nein, nicht in die unterrichtsfreie Zeit. In die Ferien. Nach Frankreich, ans Meer, ins Blaue. Allez les

Bildungsticker - L'été en fête


Der Verfasser des Bildungstickers verabschiedet sich in die Ferien. Nein, nicht in die unterrichtsfreie Zeit. In die Ferien. Nach Frankreich, ans Meer, ins Blaue. Allez les bleus!


13.07.2018

Gymnasium - Neues MINT-Label

Das Label "MINT-aktives Gymnasium" soll neu Gymnasien auszeichnen, die sich im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik besonders engagieren. Lanciert wird das Label von der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz. Ziel ist die Förderung von MINT-Kultur an Gymnasien. Die Gymnasien sind eingeladen, ein Bewerbungsdossier einzureichen. Erfüllt die Schule die …

Gymnasium - Neues MINT-Label


Das Label "MINT-aktives Gymnasium" soll neu Gymnasien auszeichnen, die sich im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik besonders engagieren. Lanciert wird das Label von der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz. Ziel ist die Förderung von MINT-Kultur an Gymnasien. Die Gymnasien sind eingeladen, ein Bewerbungsdossier einzureichen. Erfüllt die Schule die Kriterien, darf sie fünf Jahre mit dem Label werben.


13.07.2018

Schweiz - Mehr Geld für Forschung

Die Ausgaben des Bundes für Forschung und Entwicklung sind im Jahr 2017 mit 2,2 Milliarden auf ein Rekordhoch gestiegen. Gegenüber dem Jahr 2015 ist das eine Steigerung von 7 Prozent. Der wichtigste Empfänger (50 Prozent) ist der Schweizerische Nationalfond zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung. Bemerkenswert ist dieser Anstieg nicht zuletzt, weil der Bund das …

Schweiz - Mehr Geld für Forschung


Die Ausgaben des Bundes für Forschung und Entwicklung sind im Jahr 2017 mit 2,2 Milliarden auf ein Rekordhoch gestiegen. Gegenüber dem Jahr 2015 ist das eine Steigerung von 7 Prozent. Der wichtigste Empfänger (50 Prozent) ist der Schweizerische Nationalfond zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung. Bemerkenswert ist dieser Anstieg nicht zuletzt, weil der Bund das Ausgabenwachstum in der Bildung drosseln will. Dass diese Ausgabenbremse die Forschung verhältnismässig wenig betrifft, zeigt die neue Strategie des Bundes: Forschung gilt als Schwerpunkt bei der Bildungsfinanzierung.


04.07.2018

Schweiz - Studienabbruchquote nach Kanton

Erstmals hat das Bundesamt für Statistik BfS die Studienabbruchquote, aufgeschlüsselt nach Kantonen, publiziert. Bisher hatte das BfS diese Zahlen nicht ausgewiesen, weil sie wenig aussagekräftig sind und zu falschen Schlussfolgerungen verleiten. So wird oft eine strenge Selektion am Gymnasium auf wissenschaftlich unzulässige Art als Garant für eine hohe …

Schweiz - Studienabbruchquote nach Kanton


Erstmals hat das Bundesamt für Statistik BfS die Studienabbruchquote, aufgeschlüsselt nach Kantonen, publiziert. Bisher hatte das BfS diese Zahlen nicht ausgewiesen, weil sie wenig aussagekräftig sind und zu falschen Schlussfolgerungen verleiten. So wird oft eine strenge Selektion am Gymnasium auf wissenschaftlich unzulässige Art als Garant für eine hohe Studienerfolgsquote postuliert. In Wirklichkeit lassen sich Studienerfolg oder -abbruch eher mit soziodemografischen Faktoren erklären. Dass das BfS nun doch die Zahlen publiziert, habe mit der zunehmenden Nachfrage zu tun, hiess es auf Anfrage.

Ein erster Blick auf die Zahlen zeigt: Acht Jahre nach Beginn des Bachelorstudiums (Eintritt 2008) beträgt die Studienabbruchquote in der Schweiz im Schnitt 11 Prozent. Die gymnasiale Maturitätsquote beträgt 2008 schweizweit 19.8 Prozent. Am wenigsten Studienabbrecher kommen aus den Kantonen Appenzell Ausserrhoden, Schaffhausen und Jura. In Appenzell Ausserrhoden beträgt die Abbruchquote 5 Prozent (gymnasiale Maturitätsquote 2008 24 Prozent). In Schaffhausen beträgt sie ebenfalls 5 Prozent (Gymnasialquote 15 Prozent). Im Jura liegt sie bei 6 Prozent (Gymnasialquote 24 Prozent). Die drei Kantone mit den höchsten Studienabbruchsquoten sind Uri, Waadt und Genf. In Uri liegt die Abbruchquote bei 20 Prozent (Gymnasialquote 17 Prozent). In der Waadt liegt sie bei 15 Prozent (Gymnasialquote 25 Prozent). In Genf beträgt sie ebenfalls 15 Prozent (Gymnasialquote 23 Prozent).

Genau im Schweizer Abbruch-Schnitt von11 Prozent liegen die Kantone Bern (Gymnasialquote 2008 18 Prozent), Freiburg (Gymnasialquote 21 Prozent) und Neuenburg (Gymnasialquote 26 Prozent).

Eine genauere Analyse muss noch folgen. Festhalten lässt sich vorläufig dreierlei: Erstens korrelieren die kantonalen gymnasialen Maturitätsquoten nur teilweise mit den Studienabbruchquoten. Zweitens klaffen die kantonalen Abbruchquoten viel weiter auseinander (bis zu 400 Prozent) als Unterschiede zwischen den gymnasialen Maturitätsquoten. Drittens sind diese Zahlen aus vielerlei Gründen mit Vorsicht zu geniessen: Im Kanton Uri zum Beispiel beträgt die Anzahl untersuchter Personen gerade mal 46.

 

Quelle BfS


26.06.2018

Schweiz – Lehrer und ihre Löhne

Der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz LCH fordert höhere Lehrerlöhne. Aus umfangreichen Daten des Verbands geht hervor, dass sich die Löhne in den letzten 25 Jahren nur schleppend entwickelt haben. Die Löhne liegen bis zu 80 Prozent unter den Branchen, mit denen der LCH vergleicht: öffentliche Verwaltung, Industrie und Finanzdienstleistung. Laut LCH sind die …

Schweiz – Lehrer und ihre Löhne


Der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz LCH fordert höhere Lehrerlöhne. Aus umfangreichen Daten des Verbands geht hervor, dass sich die Löhne in den letzten 25 Jahren nur schleppend entwickelt haben. Die Löhne liegen bis zu 80 Prozent unter den Branchen, mit denen der LCH vergleicht: öffentliche Verwaltung, Industrie und Finanzdienstleistung. Laut LCH sind die Löhne deshalb so tief, weil der Lehrer- als Frauenberuf gilt. An der negativen Spitze stehen die Kindergärtnerinnen.

Silvia Steiner, Präsidentin der EDK, kann «pauschalen» Lohnforderungen nichts abgewinnen. Sie sieht in den kantonalen Unterschieden zwischen den Lehrerlöhnen eine «positive Konkurrenzsituation». Als «jammern auf Vorrat» bezeichnet der Journalist Daniel Schneebeli die Lohnforderungen in seinem Kommentar im Tages-Anzeiger. Lehrer sollen sich laut Schneebeli nicht mit Bankern vergleichen, sondern z.B. mit Dolmetschern. Zudem gehe es nicht nur um Geld, sondern auch um Faktoren wie Gestaltungsfreiheit und Jobsicherheit.

Quelle: Tages-Anzeiger. 26.6.2018


19.06.2018

Schweiz – Bildungsbericht 2018

Bund und Kantone haben den Bildungsbericht 2018 vorgestellt. Erstellt wurde der Bericht von der Schweizer Koordinationsstelle für Bildungsforschung SKBF. Laut Bericht werden die Schweizer immer mehr ein Volk von Akademikern. Im Jahr 2045 werden 60 Prozent der Bevölkerung einen tertiären Bildungsabschluss haben. 2015 waren es noch 40 Prozent. Stefan Wolter, Direktor der SKBF, zeigt …

Schweiz – Bildungsbericht 2018


Bund und Kantone haben den Bildungsbericht 2018 vorgestellt. Erstellt wurde der Bericht von der Schweizer Koordinationsstelle für Bildungsforschung SKBF. Laut Bericht werden die Schweizer immer mehr ein Volk von Akademikern. Im Jahr 2045 werden 60 Prozent der Bevölkerung einen tertiären Bildungsabschluss haben. 2015 waren es noch 40 Prozent. Stefan Wolter, Direktor der SKBF, zeigt auf, dass die Nachfrage nach Hochqualifizierten trotz der Akademisierung hoch bleibt. Bundesrat Schneider-Ammann indes warnt einmal mehr, die Akademisierung sei eine «heikle Angelegenheit».

Quelle: Blick. 19.6.2018