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21.02.2018

Schweiz – Fehlkonstrukt Numerus Clausus

Die Anzahl Schweizer Medizinstudentinnen und –studenten an osteuropäischen Universitäten steigt stark an. Zum Beispiel an der Universität Iuliu Hatieganu in Rumänien ist die Anzahl Schweizer von 33 im Vorjahr auf 49 gestiegen. Grund dafür ist der strenge Numerus Clausus in der Schweiz. Letztes Jahr gab es 6407 Bewerber für nur 2224 Studienplätze. Die …

Schweiz – Fehlkonstrukt Numerus Clausus


Die Anzahl Schweizer Medizinstudentinnen und –studenten an osteuropäischen Universitäten steigt stark an. Zum Beispiel an der Universität Iuliu Hatieganu in Rumänien ist die Anzahl Schweizer von 33 im Vorjahr auf 49 gestiegen. Grund dafür ist der strenge Numerus Clausus in der Schweiz. Letztes Jahr gab es 6407 Bewerber für nur 2224 Studienplätze. Die Zulassung in Osteuropa ist einfacher. Das dortige Medizinstudium wird anerkannt – international, in Europa und in der Schweiz. Der Ärztemangel in der Schweiz nimmt derweil zu. Laut SP-Nationalrat Angelo Barrile müssen die Studierenden mit ihrem Umweg über Osteuropa ausbaden, was die Schweiz ihnen einbrockt.


20.02.2018

Schweiz – Bildung für High-Tech-Industrie

Nicht alle Hochqualifizierte arbeiten im Dienstleistungssektor. Spezialisiert auf High Tech bleibt die Schweiz auch ein Industriestandort. Zum Beispiel MAN, Nachfolger von Sulzer Turbo, bleibt in Zürich. Trotz der hohen Löhne bleibt der Standort attraktiv. Als Gründe nennt der Geschäftsführer Hans Gut die Verfügbarkeit von talentierten Leuten. MAN holt sie aus den …

Schweiz – Bildung für High-Tech-Industrie


Nicht alle Hochqualifizierte arbeiten im Dienstleistungssektor. Spezialisiert auf High Tech bleibt die Schweiz auch ein Industriestandort. Zum Beispiel MAN, Nachfolger von Sulzer Turbo, bleibt in Zürich. Trotz der hohen Löhne bleibt der Standort attraktiv. Als Gründe nennt der Geschäftsführer Hans Gut die Verfügbarkeit von talentierten Leuten. MAN holt sie aus den Universitäten, den Fachhochschulen und aus dem Ausland. Dazu kommen die hohe Lebensqualität, die geringe Inflation und der EURO-Wechselkurs.


20.02.2018

Spanien – Sprachenstreit in Katalonien

An Kataloniens Schulen soll in mindestens 25 Prozent aller Lektionen auf Spanisch unterrichtet werden. Das will die spanische Regierung, gestützt auf ihre gegenwärtigen Sondervollmachten. Sie will das Katalanische zurückdrängen, um die Unabhängigkeitsbewegung zu schwächen. Laut Puigdemont erinnert der Angriff aufs Katalanische an die Franco-Diktatur, in der das …

Spanien – Sprachenstreit in Katalonien


An Kataloniens Schulen soll in mindestens 25 Prozent aller Lektionen auf Spanisch unterrichtet werden. Das will die spanische Regierung, gestützt auf ihre gegenwärtigen Sondervollmachten. Sie will das Katalanische zurückdrängen, um die Unabhängigkeitsbewegung zu schwächen. Laut Puigdemont erinnert der Angriff aufs Katalanische an die Franco-Diktatur, in der das Katalanische aus dem öffentlichen Leben verbannt war.


20.02.2018

Schweiz – Biotech-Hotspot

Wegen ihres hohen Ausbildungsniveaus zieht die Schweiz immer mehr Hersteller von Biopharmazeutika an. Zu den einheimischen Unternehmen Roche, Novartis und Lonza kommt eine wachsende Zahl ausländischer Konzerne wie Merck & Co und Biogen (beide USA), Merck KGaA (Deutschland) und UCB (Belgien).  Während Schwellenländer Generika produzieren, arbeiten in den …

Schweiz – Biotech-Hotspot


Wegen ihres hohen Ausbildungsniveaus zieht die Schweiz immer mehr Hersteller von Biopharmazeutika an. Zu den einheimischen Unternehmen Roche, Novartis und Lonza kommt eine wachsende Zahl ausländischer Konzerne wie Merck & Co und Biogen (beide USA), Merck KGaA (Deutschland) und UCB (Belgien).  Während Schwellenländer Generika produzieren, arbeiten in den Pharmazeutika-Werken in der Schweiz hochspezialisierte Leute an der Entwicklung neuer Medikamente, etwa gegen Krebs. Die Konzerne konkurrieren um die technische Vorreiterrolle in der Branche.


18.02.2018

Gymnasium - Reaktionen auf Lehrdiplom-Vorschlag

Erste Reaktionen auf den Vorschlag der EDK, neu auch Fachhochschul-AbgängerInnen zur Gymnasiallehrerausbildung zuzulassen, wurden publiziert: Franz Eberle, Dozent für Gymnasialpädagogik an der Uni Zürich, äussert sich skeptisch: Gymi-Lehrpersonen sollten ein universitäres Studium absolvieren, damit sie die Anforderungen kennen, auf die sie ihre Schülerinnen und …

Gymnasium - Reaktionen auf Lehrdiplom-Vorschlag


Erste Reaktionen auf den Vorschlag der EDK, neu auch Fachhochschul-AbgängerInnen zur Gymnasiallehrerausbildung zuzulassen, wurden publiziert: Franz Eberle, Dozent für Gymnasialpädagogik an der Uni Zürich, äussert sich skeptisch: Gymi-Lehrpersonen sollten ein universitäres Studium absolvieren, damit sie die Anforderungen kennen, auf die sie ihre Schülerinnen und Schüler vorbereiten. Der Zürcher Mittelschullehrerverband protestiert scharf und wendet sich gegen jegliche Aufweichung der Anforderungen an Gymnasiallehrpersonen. Verbandspräsident Silvio Stucki vermutet einen Lehrermangel, der aber nicht als Argument genannt werde.


18.02.2018

Berufsbildung - WorldSkills in der Schweiz?

Man hat gestaunt, als der Bundesrat nach dem Goldregen für die Schweiz an den WorldSkills 2017 in Abu Dhabi nicht bereit war, 30 Millionen zu sprechen für die Schweiz als nächsten Austragungsort. Nun hat der Bundesrat seinen Entscheid begründet: Die Austragung der Worldskills in der Schweiz würde die Schweizer Berufslehre nicht nachhaltig stärken, argumentiert er. …

Berufsbildung - WorldSkills in der Schweiz?


Man hat gestaunt, als der Bundesrat nach dem Goldregen für die Schweiz an den WorldSkills 2017 in Abu Dhabi nicht bereit war, 30 Millionen zu sprechen für die Schweiz als nächsten Austragungsort. Nun hat der Bundesrat seinen Entscheid begründet: Die Austragung der Worldskills in der Schweiz würde die Schweizer Berufslehre nicht nachhaltig stärken, argumentiert er. Und gekostet hätten die Wordskills in Basel nicht 30, sondern 80 Millionen. Eine Kandidatur für spätere Wordskills sei damit nicht ausgeschlossen.